Der JadeWeserPort ist aktuell eines der größten Infrastrukturprojekte und soll vor allem den Anschluss Deutschland an den globalen Containerumschlag aufrechterhalten. Häfen wie Hamburg oder Bremen sind in Teilen nicht mehr tief genug um von den größten Containerschiffen erreicht zu werden. Neben dem JadeWeserPort wird in absehbarer Zukunft nur noch der Hafen von Rotterdam in Europa in der Lage sein, diese abzufertigen.
Der JadeWeserPort verfügt hingegen noch über weiteres Ausbaupotential, so dass auch noch größere Containerschiffe abgefertigt werden könnten. Anders als beispielsweise bei „Stuttgart21“ ist eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung für das Großprojekt an der Küste Niedersachsens. Die lange vernachlässigte Region freut sich vor allem über die neu geschaffenen Arbeitsplätze und die neu erlangte internationale Bedeutung.
„Die Besichtigung war sehr aufschlussreich und hat uns einige neue Einblicke gegeben“, äußerte sich der stellvertretende Vorsitzende Philipp Thalmann. „Um den Wohlstand halten zu können, ist es nötig mit der Zeit Schritt zu halten.
Investitionen sind wichtig, jedoch nur, wenn sie in zukunftsgerichtete Projekte investiert werden und einem gewissen Maß an Verhältnismäßigkeit entsprechen und Geldverschwendung vermeiden.“ Die Junge Union in Niedersachsen spricht sich deshalb auch dafür aus, den neuen Tiefwasserhafen an den Güterschienenverkehr anzubinden.
[13.11.2010]